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unser nostalgisches Würzfleisch

Powerfreak
Veröffentlicht von in extrem lecker · 25 Dezember 2018
Tags: Ragoutfinleckerselbstgemacht

lecker schmecker...einfach Kult
Gerne erinnern wir uns an das in der DDR beliebte Würzfleisch. Kalbfleisch war eh kaum zu bekommen und so entstand eben eine Abwandlung zum Ragout Fin, das Würzfleisch. Ragout Fin ist übrigens eine deutsche Spezialität. Erfunden wurden die feinen Blätterteigpasteten mit zartem Fleisch und einer hellen Weißwein-Sauce vermutlich von den französischen Hugenotten im damals preußischen Berlin. In Frankreich ist Ragout Fin so gut wie unbekannt.

Wir wären nicht die leckeren Feinschmecker, wenn wir nicht auch hier 2 Varianten des "feinen Ragout" wie es übersetzt heißt, vorstellen werden. Einmal ganz nostalgisch wie zu DDR Zeiten und einmal in einer super leckeren veganen Variante.

Nostalgie pur Zutaten:
Geflügel- und/oder Schweinefleisch, Lorbeer, Piment, Kapern, Zwiebel, Möhren, Sellerie, Pilze, Mehl, Weißwein, Margarine, 2-3 EL Joghurt oder Sahne, Pfeffer, Salz und Zitronensaft, geriebenen Käse, Zitronenscheiben und ganz wichtig Worcestersauce.

Zubereitung:
Aus Gemüse und Fleisch mit Gewürze eine Brühe aufsetzen und ca. 30-35 köcheln lassen. Abkühlen und dann alles zerkleinern, die Pilze mit Zwiebel braten.

Eine Mehlschwitze aus Margarine und Mehl herstellen und mit Brühe aufgießen. Die klein gehackten Zwiebeln glasig anbraten und in die Soße geben. Mit einem Schneebesen gut verquirlen.

Das klein geschnippelte Fleisch, Pilze und Gemüse zugeben. Mit Pfeffer und Salz würzen, mit Zitronensaft und Weißwein abschmecken und wenige Minuten köcheln lassen, Jogurt oder Sahne unterrühren.

In Förmchen oder besser noch in Blätterteigpasteten aufteilen. Je einen Eßlöffell Käse darüber streuen und 15 Minuten bei 220 Grad backen. Mit Zitronenscheiben und Worcestersauce servieren.


Wir wären nicht das Outdoor Team Gera, wenn wir nicht auch hier eine zweite vegetarische Variante zubereiten würden.

Zutaten:

  • Sojaschnetzel (grob)
  • Pilze (Champignons oder gemischte Pilze)
  • Kapern
  • Zwiebeln
  • Gemüsebrühe aus Möhren, Sellerie Porry
  • Soja Joghurt
  • Weißwein
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer,Muskat
  • Rapsöl
  • 2 EL Mehl (nicht zu stark gehäuft)
  • 1 kleinen Schluck dunklen Balsamico Essig
  • veganen "Käse"

Zubereitung:

Die groben Sojaschnetzel in Gemüsebrühe! einweichen, damit diese den würzigen Geschmack aufnehmen, da dieses Sojageschnetzel sehr geschmacksneutral ist. In einem kleinen Topf vermengt ihr 4 EL Öl mit 2 EL Mehl und verrührt es zu einer sämigen Masse. Diese Masse lasst ihr nun langsam erhitzen. Wenn diese Masse ganz leicht Blasen schlägt, gebt ihr – unter rühren die Gemüsebrühe und die Sahne dazu. Rühren, rühren, rühren bis sich alles gut vermengt hat. Schmeckt nun alles mit dem Zitronensaft, dem Wein, Salz, Pfeffer, Muskat und einem kleinen Schluck Balsamico ab. Lasst euer Gaumen entscheiden, welche Gewürze ihr noch hinzufügen möchtet. Wir haben auf jeden Fall noch ein paar Kapern hinzugefügt.

Nun die eingeweichten Sojaschnetzel, sowie die Pilze in einer Pfanne gut anbraten, bis sie richtig schön kross sind, dann alles mit Gemüse und Mehlschwitze mischen. Gebt alles  in kleinen Förmchen und macht zum Schluss veganen "Käse" drüber, dann ab in den Backofen und bei ca, 150 bei 200 Grad backen.



Optisch und geschmacklich kaum zu unterscheiden, auf jedenfall ein Kult-Genuss.


Guten Appetit.




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