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Dal, unsere kulinarische Spezialität aus Indien

Powerfreak
Veröffentlicht von in extrem lecker · 18 November 2018
Tags: Essenindischleckerselbstgemacht

Namaste!
Diesmal führt unsere kulinarische Reise nach Indien. Wir hatten uns wieder einmal für eine basische Woche entschieden und mein Mann hat zusätzlich auf sämtliche tierische Produkte verzichtet. Das hat mich auf die Idee gebracht eine besondere vegetarische Überraschung zu probieren, denn die basische Woche ist nun vorbei.

Dal ist ein indisches Gericht aus Hülsenfrüchten, wie z. B. Linsen, Kichererbsen oder Bohnen und so eine Art Grundnahrungsmittel der indischen Küche. Dal ist extrem lecker und wird sehr einfach zubereitet. Mein Dal besteht aus Linsen, Tomaten, Spinat und verschiedene typische indische Gewürze (Masala). Dal wird als Beilage oder als eigenständiges Gericht zubereitet. Wir essen Dal als eigenständiges Gericht mit einem veganen Joghurt zum Kühlen, falls ich mit dem Würzen nicht zu sparsam war und natürlich ein frisch gebackenes Naan, ein typisch indisches Brot.

Eine alte indische Tradition ist der Bindi. In Indien tragen viele Frauen einen roten Punkt in der Mitte der Stirn.  Diesen Punkt tragen die verheirateten Frauen. Das ist eine alte indische Tradition. Bindi heißt übersetzt "Tropfen" oder "Punkt". Dieser Punkt hat eine Schutzfunktion für die Frau und ihren Ehemann. Gläubige, verheiratete Hindufrauen tragen immer diesen Punkt.


Zutaten:
  • Rote Linsen Dal
  • 150g rote Linsen,
  • 450ml Wasser
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Dose  Bio Tomaten
  • 3 leicht gehäufte EL Tomatenmark
  • 1leicht gehäufter TL Garam Masala
  • 3/4 TL Paprikapulver
  • 3/4 TL gemahlener Koriander
  • 2 handvoll frische, gewaschene Spinatblätter, hier Babyspinat oder gefrohrener Spinat

Das Naan Brot wird als Beilage zu Gerichten mit Soße, wie Currys serviert. Die Form von Naan erinnert an einen Fladen. Naan wurde ursprünglich mit Hirse gebacken, jedoch wird mittlerweile meist Weizenmehl verwendet. Ich habe das Brot mit Dinkelmehl ausprobiert, ohne Hefe und mit Backpulver und anschließend in der Pfanne mit Öl gebacken. Die Grundzutaten eines Naan Teiges sind Wasser, Mehl, Hefe oder Backpulver und Joghurt. Die weiteren Zutaten variieren, je nach Geschmack und Vorlieben. Manchmal wird der Teig mit Milch anstatt mit Wasser hergestellt, teilweise werden Eier verwendet und unterschiedliche Gewürze hinzugefügt. Ich habe mich aber für eine vegetarische Variante entschieden.



Zutaten:
  • 130g Mehl
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 30g veganer Joghurt
  • 60 ml Wasser (lauwarm)
  • Knoblauch, Mehl zum ausrollen

1. Mehl, Salz, Backpulver, Joghurt und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu feucht ist, gebt Ihr einfach noch etwas Mehl hinzu; falls der Teig zu trocken oder krümelig ist, gebt ihr noch etwas Flüssigkeit hinzu.

2. Den Teig 20 Minuten ruhen lassen. Dann zu Kugeln formen und diese auf einer bemehlten Fläche flach ausrollen.

3. Den Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden, den Fladen von einer Seite mit Öl bestreichen und den Knoblauch darauf verteilen.

4. Die Fladen mit der bestrichenen Seite zuerst in einer heißen Pfanne für zwei bis drei Minuten ausbacken und dann wenden und noch warm servieren.

Indischer Blumenkohl mit Kokosmilch  

Blumenkohl putzen, waschen und in Röschen teilen.Chilischote waschen, längs halbieren, entkernen und fein hacken. Das Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin bei kleiner Hitze 2-3 Minuten hellbraun andünsten. Blumenkohl dazugeben und unter vorsichtigem Wenden kurz mit anbraten. Chili, Kreuzkümmel und Currypulver dazugeben, alles kurz andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen. Brühe und Kokosmilch dazugießen, aufkochen und bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 15 Minuten garen. Zitrone auspressen. Koriander abspülen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und grob hacken. Kartoffel-Blumenkohl-Curry mit 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, Koriander und dann die zuvor gekochten schwarzen Linsen unterheben und das Blumenkohl-Curry - Linsen servieren.

Zutaten:
     
  • 500 g Blumenkohl
  • 200 g schwarze Linsen
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 ml Gemüse      Fond
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • ½ Bund Koriander
  • Saft einer Limette
  • 2 EL Öl
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL  Chili
  • Meersalz
  • Pfeffer


Chutney

Chutneys gehören zur indischen Küche wie Currys, Fladenbrot und Reis und hat mittlerweile weltweit Einzug in die heimischen Küchen gefunden. Bei einem Chutney handelt es sich um eine Art Soße, welche aus Gemüse zubereitet wird. Die Zubereitung variiert je nach Rezept, wobei das Gemüse meistens eingekocht wird. Die Soße lässt sich hervorragend mit Fleisch oder Fisch kombinieren und hält sich zudem recht lange im Kühlschrank.

Chutney eignet sich hervorragend als Dip zu einem leckeren noch warmen Naan Brot.

Das Wort Chutney (chatni indisch ’t∫^tnI) bedeutet «zum Lecken» oder anders ausgedrückt «anregend», «köstlich».

 Es ist wirklich nicht schwer dein Chutney für mehrere Monate haltbar zu machen. Du benötigst dafür Einmachgläser mit Schraubverschluss. Achtung: Diese müssen nicht nur sauber, sondern steril sein. Da lohnt sich die Mühe, Gläser und Deckel
vor dem Einfüllen abzukochen. Nachdem die Gläser verschlossen sind, einfach eine Weile auf den Kopf stellen.

Zutaten:

  • EL Olivenöl
  • eine Zwiebel
  • 1 TL Curry (scharf)
  • 1 Dose Bio Tomaten
  • 4 EL Essig (Edition Liebling des Jahres, Mango-Chili
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 EL Bio Honig
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz



    Zuerst müssen die Knoblauchzehen und die Zwiebeln für das scharfe Tomaten-Chutney geschält und fein gehackt werden. Öl in einer Pfanne warm werden lassen. Zwiebeln mit Curry andünsten. Tomaten, Essig und Honig beigeben, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Knoblauch beigeben und salzen. Zugedeckt eine halbe Stunde bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Guten Appetit!

Diese indische Spezialität eignet sich ebenso hervorragend ein indisches Event zu gestalten. Unsere Enkelkinder lieben uns für unsere Kreativität und werden diesen Tag ewig in Erinnerung behalten. Die Kinder durften sich nach indischer Tradition verkleiden und schminken, alle saßen wir zum Essen auf dem Boden und im Hintergrund spielte indische Musik. Die meisten Inderinnen tragen einen Sari. Dieses Kleidungsstück besteht aus einem bunten Stoff, der etwa 110 Zentimeter breit und bis zu neun Meter lang sein kann. Die Inderinnen wickeln diesen Stoff kreativ um ihren Körper. Selbstverständlich zog ich zu diesem besonderen Event auch meinen Sari an.



Zum Abschluss des Tages lief der Film Sometimes Happy, Sometimes Sad "In guten wie in schweren Tagen". So ging ein glücklicher Tag zu Ende, auch wenn Tränen geflossen sind.

अलविदा! Alvida! oder zu Deutsch Auf Wiedersehen!




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