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Weihnachtsstimmung

Powerfreak
Veröffentlicht von in Backen · 30 November 2019
Tags: WeihnachtsplätzchenWeihnachten

Was bedeutet Weihnachten für unsere Familie?

Trautchen hat gerade die ersten Vorbereitungen getroffen, denn heute ist großer Plätzchen-Back-Tag. Deswegen nutze ich die Gelegenheit um diese Zeilen zu schreiben.

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Wann genau vor etwa 2.000 Jahren Jesus geboren wurde, ist nicht bekannt. Die Feier des 25. Dezember als Geburtsfest Jesu ist erstmals für das Jahr 336 in Rom bezeugt. Weihnachten heißt so viel wie heilige, geweihte Nächte. Die Geburt Jesu bedeutet nach christlichem Verständnis die Menschwerdung Gottes; in Jesus hat sich Gott den Menschen mitgeteilt, in ihre Geschichte hinein begeben, sich ihrer erbarmt und ihnen Heil geschenkt. Deshalb gilt Weihnachten als das Fest der Liebe.





Wir selbst benötigen jedoch keine Feiertage um unserer Familie und Freunden die Liebe und Herzlichkeit zu schenken. Wozu dann nur zu den Feiertagen, wenn man es das ganze Jahr auch tun kann. Also nutzen wir besonders diese Tage um unsere innere Ruhe zu finden und besinnen uns auf die wirklichen Werte, die dieses Fest zu bieten hat. Weit weg vom Kommerz, welcher uns schon ab Ende Oktober in den Läden begegnet. Besinnen wir uns auf die einfachen Dinge die eh kein Mensch kaufen kann. Das gemütliche Beisammensein mit der Familie und den Freunden in Gesundheit und Liebe.  

Gefeiert wird Weihnachten vorrangig von Christen. Allerdings feiern auch andere Länder Weihnachten, in denen Christen nicht den Großteil der religiösen Bevölkerung bilden. In vielen anderen Ländern ist Weihnachten ein ganz normaler Tag. Die Weihnachtsbräuche unterscheiden sich von Land zu Land, von Kultur zu Kultur. Wo deutsche Familien sich auf die gemeinsame Zeit besinnen und je nach Intensität ihres Glaubens die Kirche aufsuchen, feiern Japaner, allen voran die Jugend, eher unter Freunden und suchen die Karaokebar auf.

Auch wir werden ganz sicher die eine oder andere Predigt und ein Orgelkonzert in der Kirche uns anhören. Vielleicht werden wir uns ja sehen in der Marienkirche in Gera Untermhaus. Die Kirche befindet sich am Mohrenplatz, dem historischen Zentrum von Untermhaus, an der über die Weiße Elster führenden Untermhäuser Brücke.





Traditionell wird es bei uns neben vielen selbstgebackenen Plätzchen, Stollen und weiteren Leckereien auch die schlesischen Weißwürste geben. Wenn ich ehrlich bin, sehnen wir uns immer schon danach. Ralf kann es kaum erwarten, die ersten für uns zu braten. Aber die ersten schlesischen Weißwürste werden nun mal immer erst nach dem Totensonntag zum Verkauf angeboten. Auch wir gedenken immer wieder (nicht nur) an diesem Tag unsere verstorbenen Lieben und wie immer hörte ich Ralf sagen, als wir den Friedhof verlassen hatten: "Ab morgen wird es schlesische Weißwürste geben." Es war und ist eine wundervolle Tradition unserer gesamten Familie.


 


Nun ist Trautchen auch fertig mit Plätzchen backen, obwohl ich mir sicher bin, dass wird nicht die letzte Backaktion dieses Jahr gewesen sein. Ganz ohne Fertigmischungen hat sie sich wieder selber übertroffen. Ich war schon ein bis zehn mal in der Küche und habe genascht und Trautchen tat so, als ob sie es nicht mitbekommen hat. Nun heißt es aufräumen und warten, bis die ersten Leckereien serviert werden können.

Somit wünschen wir allen Besuchern, Freunden und Familienmitgliedern eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit in der großen Hoffnung, dass es für alle Menschen eine friedliche Zukunft geben wird.




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